Dez 04 2010
Musik der Romantik von Felix Mendelssohn Bartholdy
Felix Mendelssohn Bartholdy war ein deutscher Komponist, aber auch ein angesehener Organist und Virtuose auf dem Klavier. Er kam im Februar 1809 zur Welt und verstarb mit nur 38 Jahren im November 1847 in Leipzig, wo auch Johann Sebastian Bach seine letzten Jahre verbrachte. Die erste musikalische Erziehung erhielt Felix Mendelssohn Bartholdy von seiner Mutter, von der er wohl auch seine Affinität zu den Werken Bachs übernahm. Zu den Bekannten des Komponisten zählten unter anderem der Komponist Carl Maria von Weber, aber auch Goethe. Die Familie war Rückhalt und musikalische Grundlage für den Komponisten; der junge Felix nahm in konstanter Regelmäßigkeit an den familiären Musikstunden teil, die auf höchst professionelle Weise abliefen: Alle Familienmitglieder waren musikalisch aktiv, Felix schrieb schon in seiner Jugend erste Kompositionen, nur für diese sonntäglichen Familienmusiken.
Heute erinnern wieder viele Denkmäler und Statuen, unter anderem aber auch Preise an den Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Dies war eine lange Zeit undenkbar, da der gebürtige Jude sich auch nach seinem Tode dem Antisemitismus unterziehen musste. Seine Werke wurden nicht mehr aufgeführt, es war verpönt, überhaupt seinen Namen zu nennen. Ein anderer großer Komponist, der bekannte Richard Wagner, war an dieser Sachlage nicht unschuldig. Bis nach dem zweiten Weltkrieg dauerte es, bis Komponist und Werk wieder auf großen Bühnen aufgeführt werden durften und konnten. Noch heute allerdings verleiht eine Nachfolgerin der Felix Mendelssohn Bartholdy Stiftung in Berlin Preise für klassische Musik und wird auch in Leipzig der Mendelssohn Preis seit 2007 immer wieder an verdiente Würdiger der Werke des deutschen Komponisten vergeben – ohne Preisgeld, aber als große Auszeichnung verdienter Arbeiten.
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